DiY – Beanie Mützen häkeln leicht gemacht

DiY – Beanie Mützen häkeln leicht gemacht
Möglichkeiten, eine Beanie Mütze zu häkeln gibt es zuhauf. Und das Tolle daran ist, dass man sich frei entscheiden kann, wie die Mütze aussehen soll, welche Muster sie haben wird und in welcher Größe sie passend sitzt. Denn auch Beanie Mütze ist nicht gleich Beanie Mütze. Es gibt sie als einfache Mützen, ähnlich den Baby- und Kinder-Mützen, und als moderne Mützen, die hinten überhängen. Im aktuellen Do-it-yourself-Trend liegt es also sehr nahe, selbst seine Beanie Mütze zu häkeln und mit der passenden Anleitung kann auch nichts schief gehen.

Wer kein großer Häkel-Künstler ist, sollte mit einer einfarbigen Wolle in einer großen Größe anfangen. Muster & Co. sollten vorab keine große Rolle spielen, bis man sich in das Schema Beanie-Mütze-häkeln gut eingearbeitet hat. Gerade die „übergroßen“ Beanies werden gerne mit dicker Wolle gehäkelt, da Farbmuster sowie eingearbeitete spezielle Muster wie Büschelmaschen einfach besser zur Geltung kommen. Und natürlich verbraucht man weniger Wolle und ist schneller fertig mit der Beanie Mütze. Klassische Beanies werden mit einer Wollstärke respektive Häkelnadelgröße 4 – 6 mm gehäkelt.

Zu erst sollte man sich Gedanken über das gewünschte Aussehen der Beanie Mütze machen, gerade was Muster angeht. Beanies können im Allgemeinen mit halben oder ganzen Stäbchen gehäkelt werden, mit ganzen Stäbchen wird das Gebilde etwas luftiger und weiter.

Am Anfang kommt der Luftmaschenring oder Fadenring, je nachdem welche Methode einem mehr zusagt. Wie bei allen Mützen wird von der Spitze zum Bund gearbeitet. Bei 4 Luftmaschen werden die Maschen in der zweiten Reihe einfach verdoppelt, indem zweimal in dieselbe Masche eingestochen wird. Man kann entweder immer die Reihe zurückhäkeln und die Bahnen mit einer Luftmasche verbinden oder ringsherum häkeln. Zwei Runden wird verdoppelt und danach nur noch in jeder 3./5./6. Reihe, je nachdem wie weit und wie kurz die Mütze werden soll. Je mehr man verdoppelt desto weiter respektive kürzer wird sie. Ab der circa 8. – 9. Reihe werden keine Maschen mehr zugenommen, sondern ganz normal weitergehäkelt, bis die gewünschte Länge erreicht ist.

Man sollte auf jeden Fall zwischendurch immer wieder selbst mit dem Kopf messen, ob die Länge und Weite passt. Denn je nach Woll-Art sowie Häkel-Art, kann eine Beanie mit mehr oder weniger zugenommenen Maschen auskommen. Wer mit der Zeit ein geübter Beanie-Mützen-Häkler geworden ist, kann an jedem Ort und zu jeder Zeit seine Beanie-Mütze häkeln: im Bus, am Strand, im Wartezimmer – und man kann sicher sein, dass man nicht alleine ist.

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